<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>foxius.de - Homepage des Autors Armin Foxius &#187; Pressearchiv</title>
	<atom:link href="http://www.foxius.de/?cat=7&#038;feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.foxius.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Dec 2025 07:34:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Kölner Stadtanzeiger; Sonntag, 24. November 2013</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=690</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=690#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2013 12:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/?p=690</guid>
		<description><![CDATA[Neuerscheinung 1000 Artikel in drei Jahren Bad Münstereifel. Nachdem Armin Foxius mit „Für jeden Tag. Und über den Tag hinaus“ bereits vor zwei Jahren ein Buch über die bewegte Vergangenheit Bad Münstereifels veröffentlicht hatte, präsentierte er am Freitagabend den zweiten und finalen Teil der Reihe mit dem Titel „Was bleibt“. Zahlreiche Freunde des Autors, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuerscheinung<br />
<a href="http://www.ksta.de/bad-muenstereifel/neuerscheinung-1000-artikel-in-drei-jahren,15189142,25126812.html" target="_blank">1000 Artikel in drei Jahren</a></strong></p>
<p>Bad Münstereifel. Nachdem Armin Foxius mit „Für jeden Tag. Und über den Tag hinaus“ bereits vor zwei Jahren ein Buch über die bewegte Vergangenheit Bad Münstereifels veröffentlicht hatte, präsentierte er am Freitagabend den zweiten und finalen Teil der Reihe mit dem Titel „Was bleibt“.<span id="more-690"></span></p>
<p>Zahlreiche Freunde des Autors, die teilweise auch an der Entstehung des zweiten Bandes mitgewirkt hatten, waren gemeinsamen mit einigen Geschichtsinteressierten im Münstereifeler Rathaus zusammengekommen, um einen ersten Einblick zu ergattern.<br />
<strong><br />
1000 Artikel aus dem Lokalteil</strong></p>
<p>Wie schon sein erstes Werk setzt sich auch der zweite Band von Armin Foxius aus alten Zeitungsartikeln zusammen, die sich um die Geschehnisse in und um Bad Münstereifel drehen. Verfasst wurden diese Artikel in den Jahren 1958 bis 1961 von Armand Foxius, dem Vater des Herausgebers, der während dieser Jahre für den Euskirchener Lokalteil des „Kölner Stadt-Anzeiger“ arbeitete. Rund 1000 Artikel entstanden in dieser Zeit, von denen jeder einzelne bis heute säuberlich aufbewahrt wurde.</p>
<p>„Ein Merkmal seiner besonderen Arbeitsweise war: das Kleine, Lokale immer mit dem Großen verbunden zu sehen, mit dem Land, der Welt“, so beschreibt Autor und Filmemacher Werner Biermann die Berichte von Armand Foxius in seinem Vorwort. „Die Einweihung eines Gedenksteins auf dem jüdischen Friedhof nimmt er zum Anlass, über die Geschichte der Juden in Münstereifel zu schreiben, über Jahrhunderte eines Zusammenlebens also, das im Holocaust endete“, so lässt sich Biermann ein.</p>
<p>Von der Viehzucht und den ausgedienten Waldgebieten der Gemeinde über die Verunreinigung des Trinkwassers bis hin zur Versorgung der Bewohner mit Molkereiprodukten beschäftigte sich Armand Foxius mit allen Teilen des Lebens in der Kleinstadt. Doch auch zahlreiche Kuriosa, die dem Reporter während seiner Arbeit begegneten, haben einen Platz in dem rund 450 Seiten starken Werk gefunden. So lernte Armand Foxius den späteren Mondlandungskommentator Günter Siefahrt bereits als Reporter in der Kakushöhle kennen oder berichtete über den Plan, den Nürburgring im Schleidtal zu bauen.</p>
<p><strong>Mit vollem Einsatz</strong></p>
<p>Gemeinsam mit Kommentaren von Kennern seiner Arbeiten sowie einigen Nachrufen von Freunden und Kollegen bietet „Was bleibt“ einen eindrucksvollen Einblick in die Vergangenheit Bad Münstereifels und das Schaffen eines Reporters, der seinen Job stets mit Herz und vollem Einsatz ausübte.</p>
<p>Weitere Informationen über die Buchreihe sowie den Herausgeber und seinen Vater gibt es im Internet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=690</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölnische Rundschau; Donnerstag, 13. Oktober 2011</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=559</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=559#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/?p=559</guid>
		<description><![CDATA[Mitten aus dem kölschen Alltag berichtet Armin Foxius in seinem neuen Hörbuch „Hürens! Kölsche Geschichten“. Dem Kölner Mundartautoren ist es wichtig, durch die Themenwahl seiner Geschichten junge Menschen anzusprechen. So erzählt uns ein junger Protagonist in der Episode „Ich bin sibbe und heiße Kevin“, wie das so ist, mit Großeltern und der berufstätigen, allein erziehenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitten aus dem kölschen Alltag berichtet Armin Foxius in seinem neuen Hörbuch „Hürens! Kölsche Geschichten“. Dem Kölner Mundartautoren ist es wichtig, durch die Themenwahl seiner Geschichten junge Menschen anzusprechen. So erzählt uns ein junger Protagonist in der Episode „Ich bin sibbe und heiße Kevin“, wie das so ist, mit Großeltern und der berufstätigen, allein erziehenden Mutter zusammen zu wohnen. In Zusammenarbeit mit der „Akademie för uns kölsche Sproch“ möchte der Lehrer die kölsche Mundart fördern. „Die Menschen hören lieber Kölsch, als dass sie es selber lesen“, sagt er. Die CD ist für 12,99 € im Handel erhältlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=559</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Stadt-Anzeiger; Mittwoch, 12. Oktober 2011</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=563</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=563#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 16:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/?p=563</guid>
		<description><![CDATA[Gegen das Minus am Dialekt Mundart &#8211; Kölsch, eine Sprache, die den „Melatenblonden“ vorbehalten ist? „In Deutschland ist der Dialekt leider immer noch mit einem Minus versehen“, sagt Armin Foxius, Mundartautor und Hauptschullehrer. Der 62-Jährige hat gerade mit dem Dabbelju Verlag das Hörbuch „Hürens! Kölsche Geschichten“ aufgenommen. Für Foxius ist der Negativ-Stempel nicht nachvollziehbar. Kölsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gegen das Minus am Dialekt</strong><br />
Mundart &#8211; Kölsch, eine Sprache, die den „Melatenblonden“ vorbehalten ist? „In Deutschland ist der Dialekt leider immer noch mit einem Minus versehen“, sagt Armin Foxius, Mundartautor und Hauptschullehrer. Der 62-Jährige hat gerade mit dem Dabbelju Verlag das Hörbuch „Hürens! Kölsche Geschichten“ aufgenommen. Für Foxius ist der Negativ-Stempel nicht nachvollziehbar. Kölsch sei für ihn viel näher dran an den Menschen, viel milder, viel mehr Herzensangelegenheit. Doch damit die Sprache nicht ausstirbt, bräuchte es mehr Realitätsbezug. Hier wünscht er sich mehr Nachwuchs, der das Stadtgeschehen bissig kommentiert. So wie „Brings“ oder das Hänneschen-Theater. Themen für seine Hörbuch-Geschichten findet Foxius deswegen hauptsächlich auf der Straße oder auch mal in der Kneipe. <span id="more-563"></span></p>
<p>„Ich wohne am Rudolfplatz, gehe oft spazieren oder sitze einfach auf einer Bank.“ Notizblock und Bleistift (mit Minenschoner) hat er immer dabei, um das Erlebte direkt festzuhalten. Seine Geschichten sind natürlich trotzdem immer ein Konstrukt: „Da fließen viele Begegnungen ineinander.“ Nach seinen Lesungen auf Kölsch hört Foxius vom Publikum oft: „Jetzt verstonn&#8217; ich dat endlich.“ Ähnliches erhofft er sich von der neuen Hörbuch-CD. „Dialekt hat eine identitätsstiftende Funktion. Wir erleben eine Renaissance der Region. Und genau in diese Nische wollen wir.“ Anspieltipp: Foxius&#8217; Lieblingsgeschichte ist Track neun, „Käsper stirv zweimol.“ (gm)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=563</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölnische Rundschau; Mittwoch, 12. Oktober 2011</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=540</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=540#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 04:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/?p=540</guid>
		<description><![CDATA[Heinz Küpper-Abend Wenig „Zaungäste“ Von Johannes Mager, 12.10.11, 07:01h „Es ist eine Schande, dass in seiner Heimatstadt Euskirchen nicht die Hütte brennt“, zeigte sich der Autor Armin Foxius enttäuscht. Nur wenige Besucher waren zum „Heinz Küpper“-Abend ins Alte Casino gekommen. EUSKIRCHEN &#8211; „Es ist eine Schande, dass in seiner Heimatstadt Euskirchen nicht die Hütte brennt“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heinz Küpper-Abend<br />
Wenig „Zaungäste“</strong></p>
<p>Von Johannes Mager, 12.10.11, 07:01h<br />
„Es ist eine Schande, dass in seiner Heimatstadt Euskirchen nicht die Hütte brennt“, zeigte sich der Autor Armin Foxius enttäuscht. Nur wenige Besucher waren zum „Heinz Küpper“-Abend ins Alte Casino gekommen.</p>
<p>EUSKIRCHEN &#8211; „Es ist eine Schande, dass in seiner Heimatstadt Euskirchen nicht die Hütte brennt“, zeigte sich der Autor Armin Foxius enttäuscht. Nur wenige Besucher waren zum „Heinz Küpper“-Abend ins Alte Casino gekommen. Im Rahmen der Casinale 2011 diskutierten Foxius sowie Kabarettist Achim Konejung sowie der Autor und Filmemacher Werner Biermann über den Euskirchener Schriftsteller Küpper und dessen Buch „Der Zaungast“.<span id="more-540"></span></p>
<p>„Es muss ein Gebäude oder eine Straße nach ihm benannt werden“, forderte der Küpper-Schüler Foxius. Dies solle auf jeden Fall 2015 zum zehnten Todestag Küppers geschehen. Konejung hingegen kündigte für 2015 kurzerhand eine Seminarwoche zu Küpper an. „Der Zaungast“ bezeichnete er als dessen zweitwichtigstes Werk. Es knüpfe inhaltlich an „Simplicius 45“ an, in dem der Protagonist rückblickend seine Zeit als Kind während der Nazi-Zeit beschreibt. „Der Zaungast“ spielt 1956 in West- sowie Ost-Berlin und wird vom gleichen Protagonisten erzählt, der autobiografische Züge Küppers aufweist. „Es ist allerdings kein Fortsetzungsroman“, so Biermann. „Aber er beantwortet alle Fragen, die im ,Simplicius’ offen blieben.“ Die Hauptfigur erhielt diesmal allerdings einen Namen: Georg Ferver. Diesen Namen habe er sehr bewusst gewählt, erklärte Biermann. Georg komme aus dem Griechischen und bedeute Bauer. „Küpper hat sich als Kleinbauer gefühlt.“ Ferver entstamme dem kölschen „Färv“ für Farbe. Daher sei der Name ein Hinweis auf die rheinische Sprache, die Küpper sprach.</p>
<p>„Die Reflektion über den ;Simplicius’ kommt 40 Jahre später. Das tut dem Buch gut“, fand Foxius. In dieser Zeit sei er ein gebildeter Mann geworden und dies merke man dem Stil an. Doch auch 20 Jahre Alkoholismus liege zwischen den beiden Büchern. „Der Zaungast“ ist ein durchaus autobiografischer Roman. Wie Ferver ging auch Küpper einst nach Berlin. Die Figuren spiegeln reale Begegnungen wieder. Und ebenso wie Ferver sein bisheriges Leben nicht abschütteln kann, hing Küpper laut Konejung „stets an seiner rheinischen Scholle.“ So habe er etwa den Ruf als Dozent an die New Yorker Universität abgelehnt, ergänzte Biermann.</p>
<p>Im Anschluss an die Diskussion trug der Berliner Schauspieler und Synchronsprecher (Denis Hopper, Dan Aykroyd) Joachim Pukaß eine rund 45-minütige Passage aus „Der Zaungast“ vor. „Wir haben uns bewusst für eine einzige Passage entschieden, um Küppers Sprachstil, -fluss und -rhythmus darzustellen“, erklärte Konejung. In der Passage erzählt Ferver von seinem Besuch der Mai-Feier in Ost-Berlin. Sehr genau beschreibt Küpper dabei die Stellen, die Ferver mit der Bahn passiert. Immer wieder schlägt er ironisch-sarkastische Töne an, etwa als drei Männer aus der „Zone“ ihm in der Bahn erklären, dass sich in der mitgeführten Holzkiste „Winkelemente“ wie Blumen und Fähnchen für die Feiernden befinden. „Der Zaungast“ ist mit Unterstützung der Konejung-Stiftung Kultur und dem Freundeskreis Heinz Küpper als Neuauflage im Weilerswister Verlag von Ralf Liebe erschienen. Das Buch kostet 20 Euro.</p>
<p><a href=" http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1318344142564.shtml" target="_blank">rundschau-online.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=540</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Report K; Dienstag, 11. Oktober 2011</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=546</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=546#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/?p=546</guid>
		<description><![CDATA[Neues Hörbuch „Hürens!“ mit kölschen Alltagsgeschichten Köln, 11.10.2011, 14:00 &#62; Mit  „Hürens! Kölsche Geschichten“ erschien am 7. Oktober der neueste Beitrag in der Reihe „Kölsch aus erster Hand“. Die Geschichten vermitteln ungeschminkt und ehrlich den modernen Alltag der Bürger in der Sprache ihrer Heimat. Nöte und Sorgen op Kölsch Mit seinem neuesten Hörbuch legt Autor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neues Hörbuch „Hürens!“ mit kölschen Alltagsgeschichten</strong></p>
<p>Köln, 11.10.2011, 14:00 &gt; Mit  „Hürens! Kölsche Geschichten“ erschien am 7. Oktober der neueste Beitrag in der Reihe „Kölsch aus erster Hand“. Die Geschichten vermitteln ungeschminkt und ehrlich den modernen Alltag der Bürger in der Sprache ihrer Heimat.<span id="more-546"></span></p>
<p><strong>Nöte und Sorgen op Kölsch</strong><br />
Mit seinem neuesten Hörbuch legt Autor Armin Foxius eine Sammlung von zehn Geschichten vor, die einen Blick auf das Leben der Menschen werfen. Foxius stellt dabei einen hohen Anspruch an sich selbst. „Ich muss die Wirklichkeit fassen, verständlich machen“, sagte der Schriftsteller und Hauptschullehrer. Um diese Wirklichkeit zu erfahren, geht der Autor auf die Straße, spricht mit den Menschen über ihre Sorgen und Nöte. Auch seine Schüler sind für ihn eine wichtige Inspirationsquelle. „Ich höre zu, was die Leute sagen. Die Leute erzählen mir ihre Geschichten“, so Foxius. Dabei legt er Wert darauf, niemanden zu diffamieren. Und so sind seine Geschichten auch keine Tatsachenschilderungen, sondern Kompositionen, die jene Ereignisse verdichten, denen Foxius in seinem Alltag begegnet.</p>
<p>Seine Texte sind weit entfernt von Kitsch und gespielter Harmonie. In der Erzählung „Ich ben sibbe un heiße Kevin“ schildert er das Leben eines Scheidungskindes, das auf seine eigene Weise mit seiner Umwelt zurecht kommt. Da geht es um die verlorenen Kochkünste, die durch regelmäßige Besuche beim Fastfood-Restaurant kompensiert werden, um die kreative Umgehung des Handyverbotes in der Schule und die Probleme, eine Freundin zu finden, die seinen besten Freund Achmed akzeptiert.</p>
<p>Kölsch ist hart und weich zugleich<br />
„Köln ist nicht nur Karneval, FC und Schmutz auf der Straße“, betonte Foxius. Die Sprache besitze einen ganz eigenen Charakter, der zuweilen hart, aggressiv und zugleich weich sei. Es sei wichtig diese literarische Qualität zu betonen, doch dafür braucht es auch hochwertige Literatur. Interesse an der heimischen Sprache besteht jedenfalls genug, wie Prof. Hans-Georg Bögner, Vorstandsmitglied der „Akademie för uns kölsche Sproch“, betonte. Der Zulauf bei Seminaren und weiteren Angeboten, die sich der Pflege des Dialekts widmen, sei sehr hoch. Dennoch gelte es die Bemühungen beizubehalten. Kölsch besäße schließlich eine identitätsstiftende Wirkung, die es zu fördern gelte.</p>
<p>Das Hörbuch „Hürens! Kölsche Geschichten“ wird vom Dabbelju Verlag gemeinsam mit der Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur herausgegeben.<br />
&#8212;<br />
[bb]</p>
<p><a href="http://www.report-k.de/content/view/45029/132/" target="_blank">report-k.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=546</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölnische Rundschau; Donnerstag, 13. Mai 2010</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=466</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=466#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 16:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nch2003.eden2.netclusive.de/fxblog/wordpress/?p=466</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Wacher Witz und feine Ironie&#8221; &#8220;Wenn der Fluss bis zur Fahrrinne absinkt, zeigt er rechts und links Mondlanschaft wie Jules Verne sie dachte. Grüße der Alpen aus Stein, aus den seitlichen Mittelgebirgen, gewälzt, in reißerischen Zeiten. Schrott und Müll, schon rundgeschliffen. Ölplacken der letzten Wochen.&#8221; Das erste der 48 Gedichte mit dem Titel &#8220;Alpenmond&#8221; aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Wacher Witz und feine Ironie&#8221;</strong></p>
<p>&#8220;Wenn der Fluss<br />
bis zur Fahrrinne<br />
absinkt, zeigt er<br />
rechts und links<br />
Mondlanschaft wie<br />
Jules Verne sie dachte.<br />
Grüße der Alpen aus Stein,<br />
aus den seitlichen Mittelgebirgen,<br />
gewälzt,<br />
in reißerischen Zeiten.<br />
Schrott und Müll,<br />
schon rundgeschliffen.<br />
Ölplacken<br />
der letzten Wochen.&#8221;<span id="more-466"></span><br />
Das erste der 48 Gedichte mit dem Titel &#8220;Alpenmond&#8221; aus seinem Lyrikband &#8220;Vater Rhein. Ach, Alter.&#8221; ist der persönliche Favorit des Kölner Autors *Armin Foxius*: &#8220;Es zeigt, welche skurrile Formen der sonst so wilde Strom annehmen kann&#8221;, sagte Foxius bei der Präsentation seines Buchs im Studio Dumont. Der Verfasser mehrerer kölscher Erzählungen knüpft in seinem neuen Werk in Sprache &#8211; nur zwei Gedichte sind auf Kölsch &#8211; und Form an die literarischen Traditionen des 19. Jahrhunderts an. Dabei verfremdet er die für die Rheinlyrik so prägenden Naturerlebnisse mit wachem Witz und feiner Ironie. Erschienen im &#8220;Dabbelju-Verlag&#8221;, für 8.95 Euro im Buchhandel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=466</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Report K; Montag, 10. März 2008</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=81</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=81#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 14:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/wordpress/?p=81</guid>
		<description><![CDATA[Kölsche Texte in neuer Orthografie: "Et hät noch immer god gegange"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kölsche Texte in neuer Orthografie: &#8220;Et hät noch immer god gegange&#8221;</strong></p>
<p>Köln, 10.3.2008, 22:15 Uhr &gt; Bei der Akademie för uns kölsche Sproch ist man glücklich jetzt über ein Buch mit Texten zu verfügen, die nach der neuen Orthografie geschrieben sind. Und vor allem einheitlich, denn das war bisher die größte Problematik im Schriftkölschen. Wer jetzt aber glaubt ein langweiliges Lesebuch vor sich zu haben, der irrt und kennt die kölsche Sprache nicht. Aldi-Talk auf Kölsch mit bestem Denglisch, &#8220;Barackedaggel&#8221; die den &#8220;Hellige Mann&#8221; beißen und die dann noch mit dem herrlichen &#8220;Kosenamen&#8221; &#8220;mopsgedaggelte Haseterrier&#8221; versehen werden. Heute wurde aus der Anthologie &#8220;Et hät noch immer god gegange&#8221; im Mediapark vorgelesen.<span id="more-81"></span></p>
<p>Von Paris l´amour bis Ihrefeld<br />
14 Kapitel mit 60 Geschichten aus dem Alltag umfasst das &#8220;Kölsche Leseboch&#8221; mit dem Titel &#8220;Et hät noch immer god gegange&#8221;. Geschrieben haben die Geschichten bekannte Kölsch-Autoren wie Gabi Amm, Christa Bhatt, Armin Foxius, Alice Herrwegen, Ingeborg F. Müller, Helga Nettersheim, Johannes Sievers, Heinz Wild und viele andere. Das Buch ergänzt das Kölsche Wörterbuch, die Kölsche Grammatik und das Lehrbuch zur kölschen Sprache. Es enthält Prosatexte, aber auch Lyrik. Ein wunderschönes kleines Stück auch von Carl Plückthun, der im Kölner Karneval auch als &#8220;Ne Extrembergsteiger&#8221; bekannt ist: &#8220;Paris l´amour&#8221;.</p>
<p>&#8220;Kölsche Texte für die Zeit aus der Zeit&#8221;<br />
SK-Stiftung Kultur Chef Dr. Bögner betonte die Wichtigkeit der Akademie för uns Kölsche Sproch und zeigte bei der Begrüßung zur Lesung auf, dass es sich bei der Kölschen Sprache nicht um eine Mundart, sondern um eine eigene Sprache handelt, der die Akademie sogar mit Sprachwissenschaft begegnet. Alice Herrwegen verriet, dass man eine weitere Anthologie plant in der ältere Texte mit den neuen Schreibregeln überarbeitet werden sollen. Armin Foxius, der auch Texte beigetragen hatte zeigte die aktuellen Probleme der kölschen Sprache auf. Für ihn gibt es nicht mehr so viele &#8220;Native Speaker&#8221; wie früher, die Kölsch sprachen, aber es oft nicht schreiben oder vorlesen konnten. Heute müsse man Kölsch vielen Kindern wie eine Fremdsprache vermitteln, da die Eltern oft selbst nicht mehr Kölsch sprechen, so Foxius. Und gerade hier seien die Bücher und Regelwerke der Akademie wichtige Helfer und unverzichtbar. In den wissenschaftlichen Standardwerken sieht Foxius auch keine Kreativitätsbremse, ganz im Gegenteil. Man müsse Texte in kölscher Sprache fördern, die das aktuelle Leben widerspiegeln, um die Sprache lebendig zu halten, fordert Foxius: &#8220;Kölsche Texte für die Zeit aus der Zeit&#8221;. Er mahnt aber auch Eleganz an und nennt als schlechtes Beispiel viele der aktuellen Mundart-Musikgruppen, die kölschtümelnde Texte mit Blick auf die nationale Vermarktung verfassen und dabei sich nicht richtig mit der kölschen Sprache auseinandersetzen.</p>
<p>Das Buch macht einen Anfang mit neuen Texte aus dem hier und jetzt, sicher nicht bei allen, aber bei einigen Stücken. Die Lesung gewann durch die Tonalität der vielen verschiedenen Stimmen der Autoren und ihrer Beobachtungen aus der alten und neuen Zeit, ihren Ausschnitten mitten aus dem prallen kölschen Leben. Und immer mit einem Augenzwinkern, wie etwa Monika Krupinski, die ihre Mutter einen &#8220;dicke Bunne-Koche&#8221; backen lässt.</p>
<p>Und zum Schluss ein Ausschnitt aus Alice Herrwegens &#8220;Aldi Talk&#8221;- der sich mit dem modernen kölschen Alltag auseinandersetzt: &#8220;Et Züff häld der neue Prospek vum Aldi en de Häng un kütt usem Staune nit mih erus. Wat gitt et do widder för doll Saache em Aangebodd! Dat Problem es nor, met singe Frembsprochekenntnisse es et nit esu wigg her un dann sprich dä Aldi och ärg verschwomme. Et versteiht bloß de Hälvte. Hee,för e Beispill: Sneaker Socken. Wat es dat dann? Mit verbesserter Klimazone? Söck met Klimazone?&#8221; Sigrid Krebs vom Bachem Verlag der die Bücher verlegt, versicherte das diese Themen der Kölner Verlegerfamilie Bachem verlegerisch besonders am Herzen liegen.<br />
&#8212;<br />
Et hätt noch immer god gegange<br />
E kölsch Leseboch<br />
Herausgegeben von der Akademie för uns kölsche Sproch<br />
J.P. Bachem Verlag<br />
192 Seiten<br />
12,5 x 21,0 cm, gebunden, 12,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-7616-2170-7  <a href="javascript:"><img style="border: 0px none;" title="Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAQCAYAAAAf8/9hAAAAGXRFWHRTb2Z0d2FyZQBBZG9iZSBJbWFnZVJlYWR5ccllPAAAAsZJREFUeNpkU11IFVEQ/s7u5k/d0jL603wKLBMDpRuIFEQ+BkVGGUgEReBLRSEa+BD0EgVJP74kCElppVbqQxAUFBgJUiISUaQ+iGB2Re/evXd/zplmz+rtoYU55+yZMzPffDMjEi1Xd8GyOlVy+ZDKpAGlQOBPRKLP/JEQLOFBQaZs+LMzb9z5+Sb8ab782f02SUqprEgptQSBJD8IyPMDcj2fXNejTMYjJ+3S3MALGtm7Y8RSi4nqNWV7okgrC5Feo53oP+EYsA7WYVlR3JJ2yowwEvzxr3DfvQVME7nH6yG2l0AxXOfZE7gT4zB3lyP/7HmQYSDgVF2CaYGkjhRMTyF5/Roo7bBRCk5PNzY8H4Ld0Y4Un1UY+XU/0pMTKLh1j1EoKObEiEhi5WIia6wcB/7Cbzh9vQj4XhuzSH6ZGnoFb24WTJEm2QgXTglmZRVyLzTBKCsHFRVBSQn/10+svdKK3NONMCoqQTl52ok3Mw2ppK6KEaWvKUNOfQNind1Yd+eBhkgFGyFKShBru4nC3kHkHDsBFRoUbmIEMkIQellllrjGxLtaWtKQzX1V+l7K6D5YTgJbt0HsLIUMVIRAN4h2oPRj7gQ4gwNcgWJYh+sYqtK6IJlE+tNH5J08w2kIXYXQ1gpJ1HBXiMp8eA9n+CXWd3SBuEjaKesTbc2gzVuQ13BOw9cI2NbSKYQw+ZHz9DFSD+8idvs+zHgNE8lta9tItFxCYCdR2P4IintAcQW4SzUHHIK9hdFdF/6P74h190EUl2ZTcr6MwqiOo+BUIxMospx4jCIk1JKpJFckMKVhIb/1RgQ5jBw65UfWgVoY+2vAY6HTDOvv+h4cRuZzF1rezNTYQn9v3DhyVCsjYxXt6t9ZV4f1vgzgZDJIDPcwB2JUjFUU71pU1GUrqvX02FJ2nDU/QkTznP1fHXHBQ4OLfwUYALhaDRT0WgkEAAAAAElFTkSuQmCC" alt="" /></a><br />
Januar 2008<br />
&#8212;<br />
Andi Goral für report-k.de / Kölns Internetzeitung</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=81</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>domradio; Montag, 26. November 2007</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=142</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=142#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 17:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/?p=142</guid>
		<description><![CDATA[Am 26. November 2007 war Armin Foxius zu Gast im Kölner domradio, um sein neues Weihnachtsbuch "Chressbaum, Krepp, Prosit Neujohr" vorzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. November 2007 war Armin Foxius zu Gast im Kölner domradio, um sein neues Weihnachtsbuch &#8220;Chressbaum, Krepp, Prosit Neujohr&#8221; vorzustellen.</p>
<p>Das Interview im domradio kann hier nun noch einmal angehört werden:<br />
<a href="http://nch2003.eden2.netclusive.de/fxblog/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/domradio261107.mp3">domradio 26.11.07</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=142</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://nch2003.eden2.netclusive.de/fxblog/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/domradio261107.mp3" length="3657728" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Stadt-Anzeiger; Donnerstag, 23. November 2006</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=73</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=73#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2006 14:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/wordpress/?p=73</guid>
		<description><![CDATA[Wunschzeddel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wunschzeddel</strong></p>
<p>Er hat den Dreh raus, seine Zuhörer zu fesseln und zum Schmunzeln oder Lachen zu bringen. Armin Foxius (57) erzählt auf Hochdeutsch, auf Kölsch und so, wie die Kölschen reden, wenn sie davon überzeugt sind, Hochdeutsch zu sprechen – so in der Weihnachtsansprache eines Karnevalspräsidenten. Es gab immer wieder Szenenapplaus, als der Mundartautor und Hauptschullehrer – Foxius unterrichtet seit Jahren an der Ursula-Kuhr-Schule in Köln-Heimersdorf – im „Altstadttheater im Söckchen“ sein Hörbuch vorstellte: „Kressdach es wie Weihnachten“. Auf der beim Dabbelju-Label in der Reihe „Kölsch aus erster Hand“ erschienenen CD sind 31 kürzere Texte und längere Geschichten versammelt, mit denen Foxius seine Sicht auf den Alltag der Stadt in den Wochen vor und nach dem Fest darstellt. Das reicht von „St. Martin vor der Striptease-bar“ über den „Wunschzeddel eines FC-Fans“ bis zur „Wahrheit über die Heiligen Drei Könige“.<span id="more-73"></span><br />
Alles wir in einen wunderschönen Kölsch recht anschaulich und amüsant, aber auch kritisch und bissig beschrieben. So beispielsweise der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt: „Ich weiß es nit, dä Weihnachtsmaat, om Nümaat dä, en singer Aat, ich finge, es nit mih apaat.ich mein, däm hät et Jeld geschad“ heißt es. „Deselve Bude jedes Johr, däselve Krom, dä immer wor. Zick fuffzehn Johr weißte jenau, he jitt et Puppe, do Schabau, deselve Sache wie em Lade, do kannste och bes Januar wade.“ Ob Foxius da Recht hat, kann ja ab heute an Ort und Stelle überprüft werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=73</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Welle</title>
		<link>http://www.foxius.de/?p=79</link>
		<comments>http://www.foxius.de/?p=79#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2006 14:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>foxius.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foxius.de/wordpress/?p=79</guid>
		<description><![CDATA[Nä wat ist das schön, überall nur kölsche Tön...
Rheinischer Singsang]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nä wat ist das schön, überall nur kölsche Tön&#8230;<br />
<strong>Rheinischer Singsang</strong></p>
<p>Als Kinder, sagt Lehrer Armin Foxius, erlebten er und seine Mitschüler an den Schulen den Kölschexorzismus. Eltern seiner Schüler kennen die Schule nur als eiserne Verfechterin der deutschen Hochsprache. Einfach drauflos reden – verboten.<br />
Obwohl den meisten damals der Schnabel kölsch gewachsen war. Auf der Straße Kölsch, im Klassenzimmer Hochdeutsch – so war das früher. Heute sind beispielsweise an der Ursula-Kuhr-Schule kölsche Töne nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Vor Armin Foxius, der dort seit 20 Jahren eine Kölsch AG leitet, sitzt nun gespannt ein Grüppchen aufgeweckter Fünft- bis Siebtklässler. Türken, Iraner, Deutsche. Sie wollen Kölsch lernen.<span id="more-79"></span></p>
<p>Wenn der Rheinländer spricht, dann singt er. Also müssen sich die Schüler erst einsingen. &#8220;Och, nä.&#8221; Das &#8220;och&#8221; hebt Foxius in die Kopfstimme, beim &#8220;nä&#8221; rutscht er in den Hals. Kopfstimme, Hals. Kopfstimme, Hals. Foxius singt vor, die Kinder nach. Manche sprechen fast perfekt. Einige fangen bei Null an und finden Kölsch so schwer wie eine Fremdsprache.</p>
<p>Akademie für kölsche Sprache</p>
<p>Volker Gröbe von der &#8220;Akademie för uns kölsche Sproch&#8221; findet Kölsch auch schwer. Trotzdem sieht er es nicht so gerne, dass viele einen Mischmasch aus Hochdeutsch und Kölsch reden. Also unterrichtet er einmal pro Woche Erwachsene. &#8220;Kaum eine Sprache hat so viele Vokale wie Kölsch&#8221;, erklärt er. Im Hochdeutschen sei das &#8220;o&#8221; entweder offen und kurz oder geschlossen und lang. Banal. Kölsch besitze zusätzlich noch ein offenes langes und geschlossenes kurzes. Und beim Wörtchen Jold, also Gold, fängt der Kölner beim &#8220;o&#8221; an und zieht es in einer Schleife zum &#8220;u&#8221;. &#8220;Rheinischer Singsang&#8221;, lacht Gröbe und leitet über zur Grammatik.<br />
Kölsch im Schnelldurchlauf. Ich komme, du kommst, er kommt und so weiter. &#8220;Wenn ein Ausländer im Deutschen konjugieren muss, stöhnt er&#8221;, sagt Gröbe, &#8220;der soll erst mal Kölsch lernen.&#8221; Dann nämlich heißt es: Ich kumme, do küss, hä kütt, mir kumme, ehr kutt, se kumme. Bei den Fällen macht sich der Kölner das Leben da schon leichter: Ob dä Möpp dä Jupp oder dä Jupp dä Möpp arch fies jän hät – ob der Hund den Jupp oder der Jupp den Hund zum Fressen gern hat – dem Kölner ist das egal. Also weg mit dem Akkusativ. Den Genitiv umschreibt er einfach mit dem Dativ. Dann heißt es nicht mehr Jupps Hund ist verrückt, sondern däm Jupp singe Möpp es jeck, dem Jupp sein Hund ist verrückt. Feedich! Fertig.</p>
<p>Lehrer Foxius will mit seinen Schülern allerdings erst einmal keine Grammatik pauken. Sie sollen sich beim Kölsch-Sprechen wohl fühlen. Dann könnten sich auch andere in der Nähe seiner Schüler wohl fühlen. Denn wer Kölsch spricht, hät et Hätz op der Zung. Was einfach nur heißt: Kölsch macht sympathisch.</p>
<p>Jutta Wasserrab</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.foxius.de/?feed=rss2&amp;p=79</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
